Franklin Templeton beantragt Solana-ETF angesichts des wachsenden Interesses an Altcoins

Die CBOE BZX Exchange hat im Namen der Vermögensverwaltungsfirma Franklin Templeton bei der US-Börsenaufsicht SEC einen Antrag auf Notierung und Handel von Anteilen eines börsengehandelten Fonds (ETF) Solana (SOL) gestellt. Der am Mittwoch eingereichte Antrag gemäß Formular 19b-4 markiert den zweiten Schritt im Regulierungsprozess, der für die SEC-Genehmigung erforderlich ist. Mit einem verwalteten Vermögen von über 1.5 Billionen US-Dollar ist Franklin Templeton das größte Unternehmen, das die Genehmigung für einen auf Solana basierenden ETF beantragt. Dieser Schritt erfolgt im Zuge einer breiteren Offensive für kryptobasierte Anlageprodukte über Bitcoin und Ether hinaus. Prüfverfahren der SEC und Marktimplikationen Die Bestätigung des Antrags durch die SEC wird dessen Veröffentlichung im Federal Register auslösen und eine Prüfphase einleiten, die über das Schicksal des vorgeschlagenen ETF entscheiden könnte. Der Antrag folgt auf die S-1-Anmeldung von Franklin Templeton für einen Spot-XRP-ETF nur einen Tag zuvor, was auf ein zunehmendes Interesse an regulierten Altcoin-Anlageprodukten hindeutet. Die Anträge für Krypto-ETFs sind in den letzten Monaten stark angestiegen, was teilweise auf die veränderte Stimmung der Regulierungsbehörden zurückzuführen ist. Seit der Trump-Regierung hat eine Politik zugunsten digitaler Vermögenswerte die Emittenten dazu ermutigt, ihr Angebot über wichtige Kryptowährungen wie Bitcoin und Ether hinaus zu erweitern. Analysten wägen Genehmigungschancen für Altcoin-ETFs ab Während die SEC mehrere Krypto-ETF-Anträge prüft, haben Analysten von Bloomberg die Wahrscheinlichkeit einer Genehmigung verschiedener Altcoin-ETFs bewertet. Letzten Monat schätzten sie die Genehmigungschance von Litecoin-ETFs auf 90 %, gefolgt von Dogecoin (75 %), Solana (70 %) und XRP (65 %). Der Entscheidungsprozess der SEC könnte unterdessen Monate dauern und eine Genehmigung ist nicht garantiert. Die steigende Zahl der Anträge deutet jedoch darauf hin, dass die Emittenten mit einem veränderten regulatorischen Umfeld rechnen, das mehr Krypto-ETFs auf traditionellen Märkten Tür und Tor öffnen könnte.
