AUSTRAC geht mit obligatorischer Prüfung gegen Binance wegen Compliance-Verstößen vor

Das Australian Transaction Reports and Analysis Centre (AUSTRAC) hat Maßnahmen gegen Investbybit Pty Ltd, die australische Tochtergesellschaft von Binance, wegen schwerwiegender Verstöße gegen die nationalen Maßnahmen zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung (AML/CTF) ergriffen. Im Rahmen ihrer Durchsetzungsmaßnahmen hat die Regulierungsbehörde Binance Australia angewiesen, externe Prüfer zur Prüfung und Auswahl durch AUSTRAC zu benennen. Die Börse hat 28 Tage Zeit, die Prüfung durchzuführen, andernfalls drohen ihr weitere Durchsetzungsmaßnahmen. AUSTRAC-CEO erläutert regulatorische Haltung. Brendan Thomas, Chief Executive Officer (CEO) von AUSTRAC, bekräftigte das Engagement der Regulierungsbehörde für den Schutz der Bürger vor Krypto-Betrug. Er wies darauf hin, dass die nationale Risikobewertung von AUSTRAC im Jahr 2024 eine zunehmende Anfälligkeit von Kryptowährungen für betrügerische Handlungen gezeigt habe. Thomas erklärte: „Ich erinnere alle digitalen Währungsbörsen daran, wachsam gegenüber Transaktionen zu sein, die auf verdächtiges Verhalten hinweisen, einschließlich Geldwäsche durch Betrug, Cyberkriminalität und Terrorismusfinanzierung – das Potenzial für diese Aktivitäten ist für globale Börsen viel höher.“ Der CEO betonte, dass globale Betreiber wie Binance Richtlinien verstehen und umsetzen müssen, die die Sicherheit der Anleger gewährleisten. Er sprach auch über die Bedeutung des Verständnisses der Kriminalitätsrisiken im australischen Kontext. Thomas merkte an, dass das Verständnis dieser Feinheiten entscheidend sei, um sicherzustellen, dass Handelsplattformen ihren Meldepflichten nicht nachkämen. Der CEO von AUSTRAC fügte hinzu: „Große globale Betreiber scheinen zwar gut ausgestattet und aufgestellt zu sein, um komplexe regulatorische Anforderungen zu erfüllen, aber wenn sie die lokalen Risiken der Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung nicht verstehen, erfüllen sie ihre AML/CTF-Verpflichtungen in Australien nicht.“