Das Federal Bureau of Investigation (FBI) machte Krypto-Enthusiasten kürzlich auf die Betrugsplattform für digitale Vermögenswerte namens Ichcoin aufmerksam. Laut der Cybersicherheits- und Strafverfolgungsbehörde ist Ichcoin dafür bekannt, Internet-Sünden zu verbreiten, die ahnungslosen Opfern finanzielle Verluste bescheren. Interessanterweise stellte das FBI fest, dass Ichcoin-Betrügereien in den USA an Bedeutung gewonnen haben und dort Vermögenswerte im Wert von 30 Millionen US-Dollar gestohlen wurden.
Details zum Betrugsschema von Ichcoin
Laut FBI begannen die betrügerischen Handlungen im September 2023. Seitdem ist es den Tätern gelungen, rund 600 Opfern ihr hart verdientes Geld zu stehlen. Amanda Culver, stellvertretende Leiterin der FBI-Niederlassung in Houston, bezeichnete die Vorgehensweise der Täter als „Betrug“. „Jeder Durchschnittsbürger kann auf diesen Betrug hereinfallen“, fügte sie hinzu.
Die stellvertretende Sonderermittlerin beschrieb, wie die Drahtzieher des Ichcoin-Betrugs ahnungslose Opfer anlocken, und erwähnte, dass alles stets über soziale Medien wie Instagram und Facebook beginnt. Laut Amanda kontaktieren die Betrüger ihre Opfer und fragen, ob sie sich für Kryptowährungsinvestitionen interessieren.
Nachdem die Betrüger ihre Zustimmung zum Erlernen des Krypto-Handels eingeholt haben, leiten sie ihre Opfer zu WhatsApp weiter, wo sie ihren angeblichen Krypto-Investment-Coach treffen. Anschließend werden sie davon überzeugt, Einzahlungen bei Ichcoin zu tätigen. Die Opfer lügen dabei über ihre Transaktionsgeschichten, um zu verhindern, dass ihre Bank einen Verdacht auf Betrug hegt.
Nach großen Überweisungen an Ichcoin überwachen die Opfer die Rendite ihrer Investitionen über die Ichcoin-App. Probleme treten jedoch auf, wenn sie versuchen, Gewinne abzuheben. Laut Amanda ignoriert die betrügerische Plattform Opfer, die solche Überweisungen versucht haben.
„Für viele ist das eine völlig neue Welt. Viele Menschen interessieren sich für Investitionen in Kryptowährungen, und Krypto ist eine der Plattformen, auf denen man erkennt, dass man damit Rendite erzielen kann. Man muss sich aber vorher gut informieren“, sagte Amanda abschließend zu dem Betrugsmodell.
