Die Kryptowährungsbörse Kraken hat von der britischen Finanzaufsichtsbehörde ( FCA ) eine Lizenz als elektronisches Geldinstitut (EMI) erhalten , die es ihr erlaubt, elektronisches Geld auszugeben und schnellere Transaktionen für ihre Kunden zu ermöglichen.
Die Zulassung stellt einen wichtigen regulatorischen Meilenstein für Kraken dar. Sie stärkt die Position des Unternehmens auf dem britischen Markt und ermöglicht es dem Unternehmen, sein Produktangebot zu erweitern. Die Lizenz bietet zudem Möglichkeiten für Partnerschaften mit traditionellen Finanzinstituten, da Kraken sein Finanzdienstleistungsangebot erweitern möchte.
Behördliche Genehmigung unterstützt Expansion
Die EMI-Lizenz ist Teil von Krakens umfassenderer Strategie, die Präsenz in Großbritannien und Europa auszubauen. Sie folgt auf den kürzlich erfolgten Erwerb einer Lizenz gemäß der Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente (MiFID) in der Europäischen Union, die es Kraken ermöglicht, regulierte Kryptoderivate für fortgeschrittene Händler anzubieten.
Bivu Das, General Manager von Kraken in Großbritannien, sagte, die behördliche Genehmigung komme zu einem entscheidenden Zeitpunkt, da immer mehr Einwohner Großbritanniens Kryptowährungen in ihre Anlageportfolios aufnehmen. Laut FCA-Daten besitzen mittlerweile rund 12 % der erwachsenen britischen Bevölkerung – über sieben Millionen Menschen – digitale Vermögenswerte.
Wachstum des britischen Marktes und Zukunftspläne
Großbritannien ist gemessen am Handelsvolumen einer der aktivsten Märkte für Kraken. Die Börse bietet mehr als 300 Kryptowährungen an. Kraken führte 2014 eines der ersten BTC/GBP-Handelspaare ein und ist weiterhin führend bei GBP-denominierten Transaktionen.
Das Unternehmen hat seine Präsenz zudem durch Sponsoring-Partnerschaften mit britischen Sportmannschaften wie Williams Racing und Tottenham Hotspur FC ausgebaut. Darüber hinaus wurde Kraken sowohl 2023 als auch 2024 von Newsweek unter die 100 beliebtesten Arbeitgeber Großbritanniens gewählt.
Kraken plant, in den kommenden Monaten neue Krypto- und Fiat-Finanzprodukte einzuführen. Diese Angebote sollen britischen Nutzern zusätzliche Liquiditätsoptionen und erweiterte Möglichkeiten zur Verwaltung ihrer digitalen Vermögenswerte bieten.
