Bundesaufsichtsbehörden haben drei Kryptobörsen, darunter Gotbit, ZM Quant und CLS Global, in den Fokus gerückt und erklärt, dass gegen sie rechtliche Schritte wegen Marktmanipulationen eingeleitet werden. Interessanterweise werden die Leiter der Handelsplattform und weitere Mitarbeiter in die Gerichtsverfahren verwickelt sein, was auf ein umfassendes Verfahren hindeutet.
Es ist erwähnenswert, dass die US-Börsenaufsicht SEC die Klage beim Bezirksgericht von Massachusetts eingereicht hat. Interessanterweise zeigten auch andere Stellen, darunter das Justizministerium und das Federal Bureau of Investigation (FBI), Interesse an dem Fall und beteiligten sich aktiv an den Gerichtsverfahren.
In der Erklärung der SEC hieß es unter anderem: „Die Securities and Exchange Commission hat heute Betrugsanklagen gegen drei Unternehmen, die sich als Market Maker ausgeben, und neun Einzelpersonen erhoben, die sich an Machenschaften beteiligt haben, um die Märkte für verschiedene Krypto-Assets zu manipulieren, die als Wertpapiere an Privatanleger angeboten und verkauft wurden.“
Übersicht über Straftaten
Wie bereits erwähnt, basierte die Klage gegen die genannten Kryptobörsen hauptsächlich auf dem Vorwurf der Marktmanipulation. ZM Quant soll Market-Making-Dienstleistungen für Kryptowährungen angeboten haben. Interessanterweise manipulierten Baijun Ou, Ruiqi Liu und zwei anonyme Personen mit Verbindungen zur Börse das Handelsvolumen und die Preise von Krypto-Assets, um sich dadurch zu bereichern.
Wie ZM Quant war auch Gotbit an ähnlichen schändlichen Taten beteiligt. Während ersterer angeblich den Preis von Saitama-Token über eine private Telegram-Gruppe in die Höhe trieb, tat letzterer dasselbe mit dem Robo-Inu-Token und trieb dessen Handelsvolumen auf etwa 1 Million Dollar in die Höhe.
Die Rolle des FBI bei der Beschleunigung von Ermittlungsverfahren
Im Rahmen seiner Bemühungen, die Täter zu identifizieren, startete das FBI eine neue Initiative namens „FBI Sting Operation“. Die Innovation beinhaltet die Entwicklung eines gefälschten Tokens, des „NexFundAI Token“. Mithilfe des gefälschten Tokens gelang es dem FBI, die Betrüger zu täuschen und ihnen betrügerische Handelsdienstleistungen anzubieten. Mit seiner Erfindung fügte das FBI den erfolgreichen Ermittlungsverfahren eine neue Dimension hinzu.
#Fedcoin ? Nun ja, nicht DER Fed Coin – #NexFundAI wurde auf Anweisung des #FBI (ja, genau, des FBI) „im Rahmen seiner verdeckten Ermittlungen zur #Manipulation des #Kryptomarktes “ entwickelt. Die #SEC hat fünf Verfahren gegen Market Maker eingeleitet, zwei davon betreffen eine vom FBI entwickelte Kryptowährung! https://t.co/knVktsUS1o
- Drew Hinkes (@propelforward) 9. Oktober 2024
Die SEC räumte den Beitrag des FBI ein und erklärte in ihrer Pressemitteilung: „Die SEC bedankt sich für die Unterstützung des FBI und der Staatsanwaltschaft des Bezirks Massachusetts, die heute parallel strafrechtliche Schritte angekündigt haben.“
