Virtune AB, ein in Schweden regulierter Vermögensverwalter für digitale Vermögenswerte und Emittent von Krypto-ETPs, hat integriert Chainlinks Proof-of-Reserve-Lösung soll überprüfbare Transparenz für die Vermögenswerte gewährleisten, die den Kryptowährungs-Investitionsprodukten von Chainlink zugrunde liegen.
Die am Dienstag angekündigte Integration macht Virtune zu einem der größten Anwender des Chainlink-Verifizierungssystems. Dieses ermöglicht die Echtzeit-Bestätigung, dass die On-Chain-Reserven dem Wert der ETP-Bestände entsprechen. Virtune gab bekannt, dass das System für alle an europäischen Börsen gelisteten Krypto-ETPs implementiert wird, beginnend mit sechs Produkten, darunter Bitcoin. Chainlink, Arbitrum, Polygon und Staked Solana ETPs.
Virtune verwaltet über 450 Millionen US-Dollar an Vermögenswerten in 19 ETPs und betreut mehr als 150,000 Anleger. Die Produkte werden an wichtigen europäischen Handelsplätzen wie Nasdaq Stockholm, Nasdaq Helsinki, Deutsche Börse Xetra, Euronext Amsterdam und Euronext Paris gehandelt.
Transparenzinitiative für Krypto-ETPs
Chainlinks Proof of Reserve ermöglicht die automatisierte, On-Chain-Verifizierung von Reserveguthaben, ohne dabei spezifische Wallet-Adressen preiszugeben. Das System bietet eine Methode, um öffentlich zu bestätigen, dass die Gelder vollständig besichert bleiben, selbst wenn Vermögenswerte aufgrund von Schlüsselrotationen oder anderen betrieblichen Gründen zwischen Wallets transferiert werden.
„Transparenz hinsichtlich der Vermögenswerte, die unseren Krypto-ETPs zugrunde liegen, ist ein zentraler Bestandteil unserer Mission bei Virtune.“ sagte Christopher Kock, CEO und Mitbegründer des Unternehmens. „Chainlink Proof of Reserve ist der Branchenstandard für On-Chain-Reserveverifizierungen, und die Integration ermöglicht es uns, Echtzeit-Einblicke in unsere Reserven zu liefern, die manipulationssicher sind.“." Kock sagte, die Initiative stärke das Vertrauen der Anleger in einer Zeit, in der Aufsichtsbehörden und institutionelle Marktteilnehmer ein höheres Maß an Offenlegung und Rechenschaftspflicht auf den Märkten für digitale Vermögenswerte fordern.
Weiterentwicklung der Marktstandards
Virtunes Einsatz der Chainlink-Technologie spiegelt einen breiteren Trend unter Finanzinstituten wider, die ihre Krypto-Anlageprodukte an traditionelle Transparenzstandards anpassen wollen. Das auf dem SmartData-Framework basierende System von Chainlink ermöglicht die Echtzeit-Verifizierung von Sicherheiten und ergänzt so die traditionellen Prüfungs- und Verwahrungsberichte.
„Die Integration von Chainlink Proof of Reserve in Virtunes gesamtes Krypto-ETP-Angebot stellt einen großen Fortschritt in puncto Transparenz und Vertrauen für die Märkte digitaler Vermögenswerte dar.“ sagte Colin Cunningham, globaler Leiter für Tokenisierung und Allianzen bei Chainlink Labs. „Da institutionelle Produkte immer stärker in die Blockchain-Infrastruktur integriert werden, werden Echtzeitdaten, die verifiziert werden können, unerlässlich.“
Branchenbeobachter sehen die Zusammenarbeit als Teil einer umfassenderen Bewegung hin zur Integration von Blockchain-basierter Verifizierung in traditionelle Finanzberichtswesen. Für Virtune zielt die Einführung darauf ab, die operative Sicherheit zu erhöhen und gleichzeitig zu demonstrieren, dass Krypto-Anlageprodukte dieselben Transparenzerwartungen erfüllen können wie konventionelle Finanzinstrumente.
